Vom Anfänger zum Könner

Von der ersten Übungsstunde eines Voltigierkindes bis zum leistungsmäßigen Voltigierer im Turniersport ist es ein langer Weg.

Eine Grundvoraussetzung für das Voltigieren ist, dass der Anfänger das Verhalten des Pferdes kennenlernt, die anfängliche Angst überwindet und das Vertrauen zum Pferd erfasst. Er lernt gemeinsam mit anderen, einfache Übungsformen auf dem Pferderücken auszuführen - im Stand, im Schritt und später auch im Trab und Galopp. Anfangs stehen das spielerische Üben und Ausprobieren von leichten, neuen Übungseinfällen im Vordergrund. Für den Anfänger ist es schon eine beachtliche Leistung, auf das Pferd aufspringen zu können, und ein großes Erfolgserlebnis, wenn es ihm gelingt, freihändig im Galopp für einige Galoppsprünge sitzen zu bleiben, ohne das Gleichgewicht zu verlieren!

Voltigieren als Turniersport ist schon wesentlich anspruchsvoller. Es grenzt durch die Vielfalt an Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein Voltigierer auf einem Turnier zeigen sollte, an Leistungssport. Erste Erfahrungen mit Wettkämpfen machen die Kinder auf den spielerisch gestalteten Breitensportagen. Auf Turnieren sind die Gruppen in Leistungsklassen A bis S aufgeteilt, beim Einzelvoltigieren gibt es nur M und S . Alle Vorführungen werden im Galopp gezeigt und bestehen aus einer Pflicht und einer Kür.


Seit 2008

heißen die bisherigen Kategorien D, C, B und A nun wie bei den anderen Pferdedisziplinen E, A, L, M und S.